health 2.0 berlin

revolutionizing health from the heart of the German capital

Interoperabilität: Mobile Health vernetzen mit Praxis- und Kliniksystemen

Mittwoch, 5. April 2017
18:30 bis 21:30

medatixx Niederlassung Berlin
Durlacher Str. 11a , 10715 Berlin

(Event will be in German)

Bitte hier anmelden!

Potentiell behandlungsrelevante mHealth-Anwendungen müssen mit Praxis- und Kliniksystemen kommunizieren können. Dem Arzt das Smartphone zu zeigen oder Gesundheitsdaten ungesichert per E-Mail oder über WhatsApp zu senden sind keine gangbaren Wege im Gesundheitsbereich. Eine für den Behandlungskontext relevante App muss also nicht nur stand-alone funktionieren, vielmehr muss die App ihre Daten auch an die IT-Systeme einer Praxis oder eines Krankenhauses übertragen oder von dort abrufen können. Nicht zu vernachlässigen sind außerdem andere Heilberufe wie beispielsweise die Pflege und die dort relevanten Systeme.

Ein zentrales Prinzip bei der Entwicklung von Schnittstellen zwischen IT-Systemen ist das der Interoperabilität, welche durch das Einhalten gemeinsamer Standards ermöglicht wird. Die Umsetzung einer Schnittstelle, über die App-Hersteller auf der einen Seite und KIS- und PVS-Hersteller auf der anderen Seite miteinander kommunizieren können, führt neben einer fehlerfreien Übermittlung auch zu Kostensenkungen und zu einer flexibleren Nutzung und größeren Verbreitung von Apps.

Welche Standards sind nun für die Anbindung von mHealth-Anwendungen an KIS- oder PVS-Systeme relevant? In der klassischen digitalen Gesundheitswirtschaft spielen die Standards von HL7 (Health Level Seven) und IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) eine zentrale Rolle, mHealth wird über den neuen HL7 Standard FHIR (Fast Healthcare Interoperability Ressources) abgebildet.

Das Meet-Up „Interoperabilität: Mobile Health vernetzen mit Praxis- und Kliniksystemen“ gibt Teilnehmern – also einerseits Startups aus dem Bereich mHealth, sowie andererseits den im Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. organisierten Softwareherstellern aus den Bereichen KIS und PVS, die Möglichkeit, mehr über die technischen Themen FHIR und IHE zu erfahren. KIS- und PVS-Hersteller des Bundesverbands Gesundheits-IT stellen ihre Sicht auf das Thema Mobile Apps und deren Integration in ihre Systeme dar.

Vor allem aber soll der Abend den Teilnehmern aus den beiden Welten die Möglichkeit geben, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und neue Ideen und Kooperationen zu entwickeln.

Das Meetup ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von Health 2.0 Berlin mit dem Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) und dem Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg (healthcapital.de).

Wir danken medatixx für die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten in Berlin.

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Agenda

18:30Uhr: Open Doors

19:00 Uhr: Begrüßung
(Ekkehard Mittelstaedt, bvitg e.V. + Vertreter Health 2.0 Berlin & HealthCapital)

19:05 Uhr: Vorträge (jeweils 15 Minuten)

– Smarte Kommunikation mit niedergelassenen Ärzten
(Rico Tetmeyer, medatixx GmbH & Co. KG)

– Apps, Mobile, mHealth – Interoperabilität aus KIS Perspektive
(Sarah Peuling, Cerner Deutschland)

– FHIR – was ist das?
(Dr. Frank Oemig, Telekom Healthcare Solutions/ HL7 Deutschland e. V.)

– IHE und FHIR-Profile
(Dr. Ralf Brandner, InterComponentWare AG / IHE Deutschland e. V.)

ca. 20:05 Uhr: Come together

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Kurzportraits der Referenten


Rico Tetmeyer

Diplominformatiker und seit 2009 bei der Firma medatixx tätig, dort hat er an Projekten und Kooperationen in verschiedenen Größen und Ausprägungen mitgewirkt. Standards wie HL7 haben ihn schon im Studium begleitet, daher ist er 2014 beim bvitg in der AG Interoperabilität aktiv geworden und verantwortet seit 2016 die Abteilung „Standards & Schnittstellen“. In dieser Funktion ist er auch technischer Ansprechpartner für den „medatixx appPoint“.


Sarah Peuling

Strategist im Center of Competence Innovation & Clinicals bei Cerner für den deutschen Markt und auf der Suche nach innovativen Software-Lösungen und -Konzepten für den deutschen Gesundheitsmarkt. Davor zwei Jahre Erfahrungen bei Cerner im Business
Management für die Produktlinie medico® und Koordination der Markteinführungsstrategie der neuen mobilen Lösung von Cerner. Master of Science / Diplom-Ingenieurin Elektrotechnik an der Technischen Universität München mit Schwerpunkt Robotik und Mensch
Maschine-Interaktion.


Dr. Frank Oemig

Nach dem Studium der Informatik mit dem Nebenfach theoretische Medizin und dem Abschluss Diplom hat Hr. Oemig mehrere Jahre im Bereich ICT gearbeitet. Durch die Studien begleitenden Tätigkeiten hat Hr.Oemig inzwischen fast 35 Jahre Erfahrung im Bereich Informationstechnologie, davon entfallen 34 auf Healthcare IT und 26 auf Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) für Healthcare.1993 begann Hr.Oemig sich dann für den Datenaustausch im Gesundheitswesen zu interessieren, was zur Beschäftigung mit Fragen der semantischen Interoperabilität (HL7, IHE und DICOM) geführt hat. Auf diesem Gebiet promovierte er dann auch 2011. Seit kurzem ist er bei der Deutschen Telekom Healthcare and Security Solutions GmbH als eHealth Architekt beschäftigt.


Dr. Ralf Brandner

studierte bis 1998 Medizinische Informatik an der Universität Heidelberg und der Fachhochschule Heilbronn. Anschließend arbeitete er am Universitätsklinikum Heidelberg als wissenschaftlicher Mitarbeiter und promovierte 2002 er an der Universität Heidelberg. Dr. Ralf Brandner ist seit 2004 bei der ICW in verschiedenen Verantwortungsbereichen tätig. Seit 2013 ist er Geschäftsbereichsleiter und im gleichen Jahr wurde ihm die Prokura erteilt. Darüber hinaus ist Dr. Ralf Brandner in leitenden Funktionen von HL7 Deutschland, IHE Deutschland und der AG Interoperabilität des bvitg.

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